Die richtige Versicherung für Ihre Hausrenovierung wählen

Risiken verstehen: Das Fundament Ihrer Entscheidung

Staub und Lärm sind harmlos, doch verdeckte Leitungen, offene Gruben, herabfallendes Material, Feuchtigkeit und Brandgefahr können teuer werden. Erstellen Sie eine Liste aller Arbeiten, definieren Sie Gefahrenquellen und überlegen Sie, wen Schäden betreffen könnten: Sie, Helfende, Handwerkerinnen, Nachbarn oder Passantinnen.

Risiken verstehen: Das Fundament Ihrer Entscheidung

Wer selbst Hand anlegt, trägt oft mehr Verantwortung und braucht angepasste Absicherung. Bei beauftragten Betrieben muss deren Haftpflicht sauber greifen. Prüfen Sie, welche Tätigkeiten Sie übernehmen und welche der Profi ausführt, und stimmen Sie die Versicherung gezielt auf diese Rollenverteilung ab.

Versicherungsarten im Überblick – sinnvoll kombinieren

Sie springt ein, wenn Dritte durch Ihre Baustelle zu Schaden kommen, etwa ein Sturz am Gehweg wegen schlecht gesicherter Materialien. Achten Sie auf ausreichende Deckungssummen, klare Mitversicherung von Helfenden und eindeutige Regelungen für Schäden an fremdem Eigentum in Nachbarschaftsbereichen.
Sie schützt die entstehenden Leistungen am Bau, zum Beispiel bei Sturm, Vandalismus oder Leitungswasserschäden. Prüfen Sie, ob auch Diebstahl fest verbauter Teile, Glasbruch und Teilsanierungen erfasst sind. Klären Sie Ausschlüsse, etwa grobe Fahrlässigkeit, und vergleichen Sie Selbstbehalte aufmerksam.
Umbauten verändern Werte und Risiken. Melden Sie Grundrissänderungen, neue Materialien und vorübergehende Leerstände. Oft lohnt eine vorübergehende Erweiterung, etwa Elementarschutz oder Glas. Schreiben Sie uns, welche Änderungen Sie planen, und wir ergänzen eine Checkliste für Ihre nächste Versicherungsanfrage.

Deckungssumme, Selbstbehalt und Budget klug festlegen

Berücksichtigen Sie Materialpreise, Lohnkosten, Entsorgung, Gerüst, Genehmigungen und unliebsame Überraschungen. Ein Leserbericht zeigte, wie ein vergessener Feuchteschaden die Kosten verdoppelte. Planen Sie einen Puffer und stimmen Sie die Deckungssumme auf den realistischen Neubauwert der Maßnahmen ab.

Deckungssumme, Selbstbehalt und Budget klug festlegen

Ein höherer Selbstbehalt senkt Beiträge, belastet aber im Schadenfall. Denken Sie in Szenarien: Was können Sie spontan tragen, ohne das Projekt zu gefährden? Eine Familie wählte bewusst einen moderaten Selbstbehalt, um handhabbare Prämien und verlässlichen Schutz in Stresssituationen zu kombinieren.

Kleingedrucktes meistern: Ausschlüsse und Pflichten

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Typische Ausschlüsse verstehen

Nicht alles ist versichert: bereits vorhandene Mängel, vorsätzliche Handlungen, bestimmte Abbrucharbeiten oder Schäden durch unsachgemäße Lagerung. Lesen Sie die Beispiele in den Bedingungen, markieren Sie unklare Punkte, und lassen Sie sich schriftlich bestätigen, was in Ihrem konkreten Vorhaben eingeschlossen ist.
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Sicherheitsauflagen zuverlässig einhalten

Baustellenabsperrung, Beleuchtung, Gerüstabnahmen, Brandschutz und winterfeste Lagerung sind oft Pflicht. Führen Sie ein Bautagebuch mit Fotos, Bewilligungen und Lieferscheinen. Diese Dokumentation half einer Leserin, nach einem Sturm zügig Regulierung zu erhalten, weil jeder Schritt sauber nachvollziehbar war.
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Verträge mit Handwerksbetrieben prüfen

Lassen Sie sich die Betriebshaftpflicht bestätigen, inklusive Deckung für Nachunternehmer. Regeln Sie Abnahme, Mängelanzeigen und Verantwortlichkeiten klar. Ein Nachbarfall zeigte, wie fehlende Nachunternehmerklauseln Diskussionen auslösten. Kommentieren Sie gern, welche Passagen Sie schwierig finden, wir sammeln Best-Practice-Formulierungen.

Im Schadenfall souverän handeln

Sichern Sie die Baustelle, stoppen Sie weitere Schäden, dokumentieren Sie alles mit Fotos, Videos und Notizen. Notieren Sie Uhrzeiten, Beteiligte, Wetter und Materialien. Je genauer die Spur, desto schneller und fairer die Regulierung verläuft.

Im Schadenfall souverän handeln

Melden Sie den Schaden umgehend, liefern Sie eine sachliche Chronologie, fügen Sie Belege an und halten Sie Rückfragen fest. Bleiben Sie freundlich, aber bestimmt. Fragen Sie nach Fristen, Gutachterterminen und Zwischenständen, und bestätigen Sie Telefonate kurz per E-Mail zur Nachvollziehbarkeit.
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